(0)
9783895002014

Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees unter Mitarbeit von Rüdiger Fuchs

Die Inschriften der Stadt Wiesbaden

2000
19,0 x 27,0 cm, 236 S., 104 s/w Abb., 1 Tafel mit Steinmetzzeichen und Marken und 2 Karten, Leinen mit Schutzumschlag
32,00 €

ISBN: 9783895002014

Kurze Beschreibung

Dieser Band enthält 131 Katalognummern mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften der Stadt Wiesbaden und ihrer eingemeindeten Vororte bis zum Jahr 1700. Sowohl die im Original erhaltenen als auch die verlorenen, jedoch durch Abschriften, Zeichnungen oder Fotos überlieferten Inschriften wurden in den Katalog aufgenommen. Die ältesten Grabsteine des 5. bis 6. Jahrhunderts legen Zeugnis ab von dem Weiterleben christlicher Glaubenstradition in der germanischen Bevölkerung nach dem Ende der römischen Herrschaft am Rhein.
Gegen Ende des Mittelalters setzt auch in Wiesbaden die allenthalben zu beobachtende Verdichtung des Materials ein. Der Kreis der Auftraggeber von Inschriften erweitert sich und umfasst nun Adlige, Amtleute, Pfarrer und ein Jahrhundert später auch Bürgerliche, die in der untergegangenen Mauritiuskirche und den Vororten ihre Denkmäler hinterließen.
Die Einleitung des Bandes stellt Bezüge zwischen dem Inschriftenbestand und der Stadtgeschichte her. Im Katalogteil werden die Inschriftenträger beschrieben, die Texte wiedergegeben, bei Bedarf mit Übersetzungen versehen und eingehend besprochen. Register und ein ausführlicher Tafelteil ergänzen die Edition.

Reihentext


Das Ziel des Projektes ist die Sammlung und Edition aller lateinischen und deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit bis zum Jahr 1650. Das Sammelgebiet umfasst nach heutigem Stand Deutschland und Österreich sowie Südtirol. Die Ergebnisse der Sammlung werden in den DI-Bänden ediert. Ein Band beinhaltet entweder die Inschriften eines bzw. mehrerer Stadt- oder Landkreise oder die Inschriften einzelner Städte. Bei Städten mit besonders großem Inschriftenbestand werden Einzelkomplexe gesondert ediert. Aufgenommen werden sowohl die noch erhaltenen als auch die nur mehr kopial überlieferten Inschriften. Das Projekt “Die Deutschen Inschriften” ist das bei Weitem älteste moderne Unternehmen zur Sammlung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Inschriften. Begründet wurde es vor über 75 Jahren als Gemeinschaftsunternehmen der wissenschaftlichen Akademien in Deutschland und Österreich auf Initiative des Germanisten Friedrich Panzer (Heidelberg) unter wesentlicher Mitwirkung der Historiker Karl Brandi (Göttingen) und Hans Hirsch (Wien).

Schlagworte

1000 bis 1500 nach Christus (330) || 16. Jahrhundert (1500 bis 1599 n. Chr.) (125) || 17. Jahrhundert (1600 bis 1699 n. Chr.) (92) || 500 bis 1000 nach Christus (165) || Ausstellungskataloge, Museumskataloge und Sammlungen (202) || Deutschland (227) || Europäische Geschichte (151) || Europäische Geschichte: Mittelalter (123) || Geschichte (696) || Geschichte: Theorie und Methoden (204) || Geschichtsforschung: Quellen (196) || Hessen (9) || Inschrift (64) || Kunst: Themen und Techniken (363) || Mitteleuropa (230) || Paläografie (188) || Sprachwissenschaft, Linguistik (626) || Südwestdeutschland (46) || Wiesbaden (4)