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Studien zur Antiken Stadt


Die Entwicklung der griechischen „polis“ und der römischen „urbs“ ist ein zivilisatorischer Prozess, der sich durch die Erforschung der materiellen Überreste und anderer antiker Quellen veranschaulichen lässt. Die antike Stadt bildete durch vielfältige zweckgerichtete Einrichtungen den Lebens- und Handlungsraum für ihre Bewohner auf politischem, wirtschaftlichem, gesellschaftlichem, religiösem und kulturellem Gebiet. Neben privaten Wohngebäuden entstand eine öffentlich genutzte Funktionsarchitektur weltlichen und religiösen Charakters, durch Verkehrs- und Versorgungsnetze erschlossen, durch Verteidigungsanlagen geschützt. Das Stadtbild war geprägt von diesem Neben- und Miteinander von öffentlichem und privatem Raum, von repräsentativen Kult- und Regierungsgebäuden, aber auch kleinen Unterkünften, von großen Markt- und Handelsflächen, und darüber hinaus von Ausstattungselementen und Baudekor für alle Einrichtungen. Oft lässt sich eine enge Verschränkung von Architektur, Politik und Religion nachweisen: historische und ideologische Konstellationen schlugen sich in der Planung und Anlage von Bauvorhaben und Veränderungen am Stadtbild nieder. Die von der Kommission zur Erforschung des antiken Städtewesens an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr. Paul Zanker seit 1994 herausgegebene Reihe „Studien zur antiken Stadt“ widmet sich all diesen Belangen urbanistischer Gemeinschaften im antiken Mittelmeerraum.
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9783954900978
Flecker, Manuel

Römische Gladiatorenbilder

Studien zu den Gladiatorenreliefs der späten Republik und der Kaiserzeit aus Italien

24,0 x 32,0 cm, 312 S., Gebunden
98,00 €

Die Darstellung von Gladiatoren und ihren Kämpfen gehört zu den zentralen Themen der kaiserzeitlichen Bilderwelt. Durch die Untersuchung von Ikonographie und Erzählweise geht die...

Reihe: Studien zur Antiken Stadt Band: 15
9783954900442
Haug, Annette; Steuernagel, Dirk

Das Haus XV B (Maison 49, 19) von Megara Hyblaia

Zur architektonischen und funktionalen Gliederung von Zweihofhäusern im hellenistischen Sizilien

24,0 x 32,0 cm, 102 S., Gebunden
58,00 €

Das Haus XV B (auch bekannt als Maison 49,19) in Megara Hyblaia, einer antiken Kleinstadt bei Syrakus, gehört zu den größten Wohnkomplexen des hellenistischen Siziliens. Verteilt...

Reihe: Studien zur Antiken Stadt Band: 14
9783954900091
Herausgeber: Griesbach, Jochen

Polis und Porträt

Standbilder als Medien öffentlicher Repräsentation im hellenistischen Osten

24,0 x 32,0 cm, 192 S., Gebunden
69,00 €

Aus öffentlichen oder privaten Geldern errichtete Porträtstatuen zu Ehren verdienter Männer und Frauen bildeten seit dem Hellenismus die beliebteste Form individueller...

Reihe: Studien zur Antiken Stadt Band: 13
9783895009976
Herausgeber: Lipps, Johannes; Maschek, Dominik

Antike Bauornamentik

Grenzen und Möglichkeiten ihrer Erforschung

24,0 x 32,0 cm, 256 S., Gebunden
98,00 €

Der vorliegende Band versammelt die Ergebnisse eines 2011 in München veranstalteten Kolloquiums. Die Beiträge definieren Grenzen und Möglichkeiten in der Auseinandersetzung mit...

Reihe: Studien zur Antiken Stadt Band: 12
9783895009211
Albers, Jon

Campus Martius

Die urbane Entwicklung des Marsfeldes von der Republik bis zur mittleren Kaiserzeit

24,0 x 32,0 cm, 292 S., Gebunden
98,00 €

Das Marsfeld, obwohl am Rande der antiken Stadt gelegen, galt wegen seiner repräsentativen, öffentlich zugänglichen Bauten lange als ein wesentliches Zentrum Roms. Über mehrere...

Reihe: Studien zur Antiken Stadt Band: 11
9783895008177
Von Klaus Müller mit Beiträgen von Valentin Kockel

Die Ehrenbögen in Pompeji

24,0 x 32,0 cm, 140 S., Gebunden
59,00 €

Fünf Bogenbauten zieren als Ehrenmonumente zentral gelegene Plätze Pompejis. Seit langem sind sie bekannt und finden sich auch in Rekonstruktionsdarstellungen der vergangenen zwei...

Reihe: Studien zur Antiken Stadt Band: 10
9783895007798
Herausgeber: Bentz, Martin; Reusser, Christoph

Etruskisch-italische und römisch-republikanische Häuser

24,0 x 32,0 cm, 304 S., Gebunden
69,00 €

Im Gegensatz zu den Gräbern und Heiligtümern sind die vorrömischen Wohnhäuser Italiens nur schlecht untersucht. Zwar befasst sich die Etruskologie seit längerem mit Wohnquartieren...