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9783895009570

Nach der Sammlung und den Vorarbeiten von Katharina Richter bearb. von Ulrike Spengler-Reffgen

Die Inschriften der Stadt Düsseldorf

2016
19,0 x 27,0 cm, 528 S., 1 Karten, 132 s/w Abb., 48 farb. Abb., 48 Tafeln, 1 Karte, Gebunden
75,00 €

ISBN: 9783895009570
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Probekapitel

Kurze Beschreibung

Der Band enthält in 226 Katalognummern die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften, die, ob erhalten oder auf andere Weise überliefert, auf dem heutigen Stadtgebiet von Düsseldorf bis zum Jahr 1653 nachgewiesen werden konnten. Die Inschriften spiegeln die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen, ihre Vorstellungen von Leben und Tod sowie Jenseits und Auferstehung wider und liefern zusätzliche prosopographische Daten. Charakteristisch sind zahlreiche Inschriften mit Bezug zum herzoglichen Hof sowie dem Adel und der bürgerlichen Beamtenschaft in der ehemaligen Residenzstadt der Herzöge von Jülich-Kleve-Berg. Insbesondere die Inschriften des fürstlichen Totengedenkens und jene, die im Zusammenhang mit der Fürstenhochzeit von 1585 überliefert sind, geben Aufschluss über das herzogliche Selbstverständnis im 16. und 17. Jahrhunderts.

Autoreninfo

Dr. Ulrike Spengler-Reffgen, Geboren 1961 in Essen
1980-1986 Studium der Fächer Geschichte und Kath. Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1986 1. Staatsexamen, 1995 Promotion
(Dissertation: Das Stift St. Martini zu Emmerich von den Anfängen bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts)
1986-1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde der Universität Bonn (Forschungsprojekt: Bußbücher)
1999 Emmericher Urkundenbuch. 828 – 1355, bearb. von Ulrike Spengler-Reffgen (Emmericher Forschungen 18), Emmerich 1999
Ab April 2008 wissenschaftl. Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Inschriften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Reihentext


Das Ziel des Projektes ist die Sammlung und Edition aller lateinischen und deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit bis zum Jahr 1650. Das Sammelgebiet umfasst nach heutigem Stand Deutschland und Österreich sowie Südtirol. Die Ergebnisse der Sammlung werden in den DI-Bänden ediert. Ein Band beinhaltet entweder die Inschriften eines bzw. mehrerer Stadt- oder Landkreise oder die Inschriften einzelner Städte. Bei Städten mit besonders großem Inschriftenbestand werden Einzelkomplexe gesondert ediert. Aufgenommen werden sowohl die noch erhaltenen als auch die nur mehr kopial überlieferten Inschriften. Das Projekt “Die Deutschen Inschriften” ist das bei Weitem älteste moderne Unternehmen zur Sammlung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Inschriften. Begründet wurde es vor über 75 Jahren als Gemeinschaftsunternehmen der wissenschaftlichen Akademien in Deutschland und Österreich auf Initiative des Germanisten Friedrich Panzer (Heidelberg) unter wesentlicher Mitwirkung der Historiker Karl Brandi (Göttingen) und Hans Hirsch (Wien).

Schlagworte

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