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9783895002694

Molin Pradel, Marina

Katalog der griechischen Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

2002
17,0 x 24,0 cm, 372 S., 29 s/w Abb., Leinen
78,00 €

ISBN: 9783895002694

Kurze Beschreibung

Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek besitzt 64 griechische Handschriften, deren Mehrheit erst 1989 und 1990 aus der Kriegsauslagerung (Ost-Berlin und Moskau) zurückgekommen ist. Die Kodizes entstammen dem 10. bis zum 18. Jahrhundert und enthalten Werke aus den verschiedensten wissenschaftlichen Gebieten: neben klassischen Autoren finden sich astrologische, theologische, grammatische und mathematische Abhandlungen. Der Bestand stammt hauptsächlich aus den Legaten Hamburger Gelehrten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Verschiedenen Gelehrtengenerationen Norddeutschlands boten die Hamburger Handschriften die Gelegenheit, zahlreiche griechische Texte kennenzulernen und zu edieren.
Die Kriterien der Beschreibung richten sich nach den modernen Beispielen wissenschaftlicher Handschriftenkataloge: außer einer ausführlichen Beschreibung des Inhalts bearbeiten die verschiedenen Lemmata die Handschriften nicht nur unter dem kodikologischen Hinsicht, sondern berücksichtigen auch die philologische, kulturgeschichtliche und textuelle Aspekte jedes Manuskripts.

Ausführliche Beschreibung

Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek besitzt heutzutage vierundsechszig griechische Handschriften, deren Mehrheit erst 1989 und 1990 aus der Kriegsauslagerung (Ost-Berlin und Moskau) zurückgekommen ist. Die Kodizes entstammen neun Jahrhunderten (vom 10. bis 18. Jh.) und enthalten Werke aus den verschiedensten wissenschaftlichen Gebieten: neben klassischen Autoren finden sich astrologische Werke, sowie theologische, grammatische und mathematische Abhandlungen. Der griechische Bestand stammt hauptsächlich aus den Legaten Hamburger Gelehrten von 17. und 18. Jh. wie Lucas Holstenius, Heinrich und Friedrich Lindenbruch, Joachim Jungius, Johann Cristoph und Johann Christian Wolf. Verschiedenen Gelehrtengenerationen Norddeutschlands boten die Hamburger Handschriften die Gelegenheit, zahlreiche griechische Texte kennenzulernen und zu edieren. Ein wissenschaftlicher Katalog dieses Bestandes hat also die Möglichkeit gegeben, die Geschichte der Philologie und der Rezeption verschiedener griechischen Autoren in Norddeutschland zu erforschen.
Die Kriterien der Beschreibung richten sich nach den modernen Beispielen wissenschaftlicher Handschriftenkataloge: außer einer ausführlichen Beschreibung des Inhalts, die verschiedenen Lemmata bearbeiten die Handschriften nicht nur unter dem kodikologischen Hinsicht, sondern berücksichtigen auch die philologische, kulturgeschichtliche und textuelle Aspekte jedes Manuskripts.

Rezensionen

„Exhaustive codicological, paleographical and textual description of the codices in scrinio, philologici and theologici, as well as the Nachlass Jungius, with a special emphasis on the position of the mss in the tradition of the text they contain. (...)
Bibliography, index of incipit for unpublished or not well-known texts, author and themes index, and 29 black and white reproductions of mss complete the catalogue.“

In: Scriptorium. (2008) 1. S. 50.

Schlagworte

Altgriechisch (33) || Bibliotheks- und Dokumentationswesen (21) || Hamburg (3) || Handschriftenverzeichnis (4) || Hellenische Sprachen (49) || Indoeuropäische Sprachen (398) || Sprachwissenschaft, Linguistik (624) || Texte: Antike & Mittelalter (63)