Buchwerke. Steine, Skulpturen, Steinstaubzeichen, Briefkarten
Idee und Konzeption von Brigitte Uttar Kornetzky
Viele der geplanten Architekturprojekte im 18. Jahrhundert wurden nie ausgeführt oder in späterer Zeit wieder zerstört. Kenntnisse dieser Bauten besitzen wir nur noch durch erhaltene Entwurfszeichnungen: Grundrisse, Aufrisse, Schnitte.
Auf der Grundlage dieser Pläne hat Gerd Schneider in jahrelanger Arbeit perspektivische …
Im Mittelpunkt des Buches steht eine der größten Skultpuren der Gegenwartskunst: die zwischen 1982 und 1987 im Stadtgebiet von Kassel realisierten „7000 Eichen“ von Joseph Beuys.
Im ersten Hauptteil unternimmt der Autor eine eingehende kunsthistorische Analyse der Skulptur. Nach der vergleichenden …
Der Kommentar zum Faksimile des Bremer Evangelitars, das die Schlüsselhandschrift einer der großen Malschulen des Mittelalters darstellt, befasst sich vornehmlich mit den Problemen dieses Codex. Er richtet sich sowohl an den Wissenschaftler als auch an den interessierten Laien.
Paul Spang, ehemaliger …
Gegen Ende des 12. Jahrhunderts bearbeitete Heinrich von Veldeke Vergils Aeneis und schuf so seinen Eneas-Roman. Er erzählt vom Untergang Trojas und Eneas’ Flucht aus der Stadt, von seinem Aufenthalt bei der karthagischen Königin Dido, dem Gang in die Unterwelt, …
In Cesare Ripas „Iconologia“ (Siena, 1613) taucht die Allegorie der „Accademia“ auf. Der ausführliche Artikel wurde mit einem fein gearbeiteten Holzschnitt illustriert. Aus späteren Auflagen der „Iconologia“ geht hervor, dass Giovanni Zaratino Castellini, ein Freund und Mitarbeiter Ripas, die „Accademia“ …
Dieser Band behandelt den Ornamentbestand der Seldschuken in Anatolien und in der nachfolgenden Emiratszeit, in der das seldschukische Formengut weiter verwendet wird. Die Blütezeit der Seldschukenherrschaft in Anatolien erstreckt sich vom Ende des 12. bis über die Mitte des 13. …
Mit dieser Publikation eröffnen die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns und das Zentralinstitut für Kunstgeschichte - beide in München - die Reihe „Architekturzeichnungen in den Staatlichen Archiven Bayerns“. Der Reihentitel signalisiert Inhalt und Ziel der Serie, die als mehrbändiges Inventar …
Dieser Kommentarband erörtert eng mit dem „Liber vitae“ verbundene Probleme, untersucht die Stellung der Handschrift im Rahmen mittelalterlicher Überlieferung und beleuchtet die Bedeutung des Klosters Corvey im kirchlichen und politischen Umfeld. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Auftraggebern der Handschrift, …
Aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Düsseldorf wurden charakteristische und aussagekräftige Handschriften und alte Drucke aus einem Zeitraum von fast tausend Jahren ausgewählt. Sie repräsentieren jeweils größere Bestandsgruppen, Zeitabschnitte und Provenienzen, wirken im Einzelfall aber auch als Stücke höchster Seltenheit für …
Künstliche Ruinen sind Bauwerke, die mehr oder weniger stark verfallen sind, die jedoch bewusst so angelegt worden sind. Das früheste bekannte Beispiel stammt etwa aus dem Jahr 1535. Künstliche Ruinen sind hinsichtlich ihrer kunst- und geistesgeschichtlichen Implikate interessant: Die vorliegende …
Das seit 1807 in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrte „Breviculum“ gehört zu den interessantesten Handschriften des europäischen Mittelalters. Es ist eine Kompilation der Schriften Ramon Lulls (ca. 1232-1316) mit zwölf ganzseitigen Miniaturen, die das Leben und die Lehre des katalanischen Philosophen, …
Dieser Band widmet sich den Handschriften aus der Bibliotheca Palatina, die 1816 aus dem Vatikan, wohin sie 1623 als Geschenk Maximilians von Bayern gelangt waren, nach Heidelberg zurückkehrten. Neben einer kurzen Darstellung der Geschichte der Bibliothek werden 43 Handschriften im …
1071 von dem Eichstätter Bischof Gundekar II. (1057 bis 1075) als Pontifikale begonnen, wurde das Gundekarianum sechs Jahrhunderte lang von seinen Nachfolgern genutzt und ergänzt. Es ist die umfangreichste mittelalterliche Zusammenstellung dieser Art und für die Liturgiegeschichte von höchstem Wert. …
Im wissenschaftlichen Kommentarband zum Gebetbuch untersucht Herrmann Hauke die Geschichte der Handschrift kodikologisch. Gerard Achten schildert den Typus der Gebete als „didaktisch“ – eine gelungene Verbindung von Christi Leben und einer auf die Praxis des klösterlichen Lebens gerichteten Katechese. Karin …
Innerhalb der umfangreichen Gruppe anonymer, frühniederländischen Bildwerke zeichnet sich das New Yorker Diptychon ebenso wie die stilistisch verwandten Miniaturen des Turin-Mailänder Stundenbuches durch besondere Nähe zum Spätwerk Jan van Eycks aus. Ausgehend von der Forschungsgeschichte zu diesen beiden Werken wird …
Der Codex Ms. lat. fol. 335 der Staatsbibliothek zu Berlin ist im Ensemble seiner Texte, Kommentare und Illustrationen ein kostbares Unicum des deutschen Humanismus, zugleich von einer für die Jahre um 1510 repräsentativen Bedeutung.
Die wahrscheinlich 1502 begonnene und nach 1506 …