Raimundus Lullus – Thomas le Myésier, Electorium Parvum seu Breviculum
Textband zum Faksimile der Handschrift St. Peter perg. 92 der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe
Der kurz nach 1400 entstandene „Ackermann aus Böhmen“, der bedeutendste frühneuhochdeutsche Prosatext, ist schlecht überliefert. Die besten Handschriften, E und H, sind in der Bayerischen Staatsbibliothek erhalten und werden hier erstmals zugänglich gemacht. Werner Schröder hat sie nicht nur transkribiert, …
Die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin zeigt aus ihren reichen Beständen eine Auswahl von 125 größtenteils illuminierten Handschriften. Der Ausstellungskatalog enthält von jedem Objekt eine farbige, ganzseitige Abbildung, zusammen mit einer Beschreibung in deutsch und englisch. Bei der Mehrzahl handelt es …
Das seit 1807 in der Badischen Landesbibliothek aufbewahrte „Breviculum“ gehört zu den interessantesten Handschriften des europäischen Mittelalters. Es ist eine Kompilation der Schriften Ramon Lulls (ca. 1232-1316) mit zwölf ganzseitigen Miniaturen, die das Leben und die Lehre des katalanischen Philosophen, …
Ein Abschnitt des Bandes ist den Richtlinien und Empfehlungen für die Handschriftenkatalogisierung und -benutzung, für das Erstellen von Registern und Spezialkatalogen gewidmet. Der philologischen Arbeit der Textherstellung sowie der Faksimilierung von Handschriften gilt ein besonderes Augenmerk. Die Praxis des Handschriftenbibliothekars …
Dieser Band widmet sich den Handschriften aus der Bibliotheca Palatina, die 1816 aus dem Vatikan, wohin sie 1623 als Geschenk Maximilians von Bayern gelangt waren, nach Heidelberg zurückkehrten. Neben einer kurzen Darstellung der Geschichte der Bibliothek werden 43 Handschriften im …
1071 von dem Eichstätter Bischof Gundekar II. (1057 bis 1075) als Pontifikale begonnen, wurde das Gundekarianum sechs Jahrhunderte lang von seinen Nachfolgern genutzt und ergänzt. Es ist die umfangreichste mittelalterliche Zusammenstellung dieser Art und für die Liturgiegeschichte von höchstem Wert. …
Im wissenschaftlichen Kommentarband zum Gebetbuch untersucht Herrmann Hauke die Geschichte der Handschrift kodikologisch. Gerard Achten schildert den Typus der Gebete als „didaktisch“ – eine gelungene Verbindung von Christi Leben und einer auf die Praxis des klösterlichen Lebens gerichteten Katechese. Karin …
Der Codex Ms. lat. fol. 335 der Staatsbibliothek zu Berlin ist im Ensemble seiner Texte, Kommentare und Illustrationen ein kostbares Unicum des deutschen Humanismus, zugleich von einer für die Jahre um 1510 repräsentativen Bedeutung.
Die wahrscheinlich 1502 begonnene und nach 1506 …
Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, die Entwicklungsphasen früh- und hochgotischer Buchschriften im deutschen Sprachraum zusammenhängend und in ihren Einzelheiten darzustellen und damit eine Paläographie deutschsprachiger Schriftdenkmäler zu veröffentlichen, die dem Altgermanisten gültige Datierungskriterien und Belegmaterial zur Einordnung undatierter Schriften …
Zwischen 1135 und 1137 verfasste Petrus Lombardus (um 1095-1160) einen Kommentar zu den 150 Psalmen des Alten Testaments. Seine Schrift wurde zu einem Standardwerk biblischer Exegese und verbreitete sich außerordentlich rasch in ganz Europa. Auch in Bamberg wurde das Werk …
Dieser Band bietet einen umfassenden Überblick über die Handschriftenkunden und ihre einzelnen Disziplinen. Die Handschriftenkunde darf als grundlegende Fachdisziplin im Verband der historischen Wissenschaften angesprochen werden. Ihr Objekt ist das handgeschriebene Buch und Dokument; beide können und müssen unter den …
Dieser Band widmet sich den Handschriften aus der Bibliotheca Palatina, die 1816 aus dem Vatikan, wohin sie 1623 als Geschenk Maximilians von Bayern gelangt waren, nach Heidelberg zurückkehrten. Neben einer kurzen Darstellung der Geschichte der Bibliothek werden 43 Handschriften im …
Das zweibändige Werk stellt sämtliche Miniaturen der bekannten illuminierten Handschriften, die Wolfram von Eschenbachs „Willehalm“ überliefern, sowie illustrierte Textepassagen der Handschriften vor. Eine ikonographische Klassifikation der im gesamten Miniaturenkorpus enthaltenen Bildmotive und -details dokumentiert diese illuminierten Handschriften, weitere kultur-, literatur- …