Die Inschriften des Landkreises Calw
Diese Arbeit stellt den griechischen Astronom Aristarch von Samos (ca. 320 bis 250 v. Chr.), sein Werk und sein Nachleben vor. Neben dem handschriftlich erhaltenen Traktat verfasste Aristarch eine Reihe anderer Schriften, deren Themen und Titel bei späteren Autoren überliefert …
Aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Düsseldorf wurden charakteristische und aussagekräftige Handschriften und alte Drucke aus einem Zeitraum von fast tausend Jahren ausgewählt. Sie repräsentieren jeweils größere Bestandsgruppen, Zeitabschnitte und Provenienzen, wirken im Einzelfall aber auch als Stücke höchster Seltenheit für …
Die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin zeigt aus ihren reichen Beständen eine Auswahl von 125 größtenteils illuminierten Handschriften. Der Ausstellungskatalog enthält von jedem Objekt eine farbige, ganzseitige Abbildung, zusammen mit einer Beschreibung in deutsch und englisch. Bei der Mehrzahl handelt es …
Dieser Band widmet sich den Handschriften aus der Bibliotheca Palatina, die 1816 aus dem Vatikan, wohin sie 1623 als Geschenk Maximilians von Bayern gelangt waren, nach Heidelberg zurückkehrten. Neben einer kurzen Darstellung der Geschichte der Bibliothek werden 43 Handschriften im …
1071 von dem Eichstätter Bischof Gundekar II. (1057 bis 1075) als Pontifikale begonnen, wurde das Gundekarianum sechs Jahrhunderte lang von seinen Nachfolgern genutzt und ergänzt. Es ist die umfangreichste mittelalterliche Zusammenstellung dieser Art und für die Liturgiegeschichte von höchstem Wert. …
Dieser Band bietet einen umfassenden Überblick über die Handschriftenkunden und ihre einzelnen Disziplinen. Die Handschriftenkunde darf als grundlegende Fachdisziplin im Verband der historischen Wissenschaften angesprochen werden. Ihr Objekt ist das handgeschriebene Buch und Dokument; beide können und müssen unter den …
Das Evangelistar Heinrichs III. ist eine der bekanntesten Handschriften aus dem Skriptorium des Kloster Echternach. Als einzige der dort entstandenen Handschriften verweist das Evangelistar nicht nur aufgrund von Stilkriterien, sondern durch einen schriftlichen Vermerk auf das Kloster: Die weltberühmte Miniatur …
Die berühmte, ursprünglich aus Indien stammende und in alle Kultursprachen des Vorderen Orients und Europas übersetzte Fabelsammlung ist in der Fassung, die ihr der Literat und Hofmann Ibn al-Muqaffa im 8. Jahrhundert gegeben hat, eines der Meisterwerke arabischer Kunstprosa. Anhand …
Dem Werk „Der Welsche Gast“, das hier in der Heidelberger Bilderhandschrift vorgelegt wird, ist in der deutschen Literatur der Stauferzeit nichts Vergleichbares an die Seite zu stellen. Sein Verfasser, Thomasin von Zerclaere, der aus einer lombardischen Patrizierfamilie stammte und als …
Losbücher sind Wahrsagebücher, die Voraussagen über die Zukunft in teils ernst gemeinten, teils scherzhaften Orakelsprüchen enthalten. Für die vollständige Reproduktion wurde ein besonders reizvoller, reich illustrierter Text aus der Mitte des 15. Jahrhunderts ausgewählt und übertragen: Mit Hilfe von zwei …
Eine systematische Bestandsaufnahme unseres Wissens um Buch und Bibliothek ist seit dem „Handbuch der Bibliothekswissenschaft“ nicht mehr erschienen. Eine solche Darstellung des Gesamtbereichs versucht nun die Reihe „Elemente“ mit einer zwanglosen Folge in sich thematisch abgeschlossener Bände. Sie werden jeweils …
Der „Codex palatinus germanicus 350“ bietet einen Querschnitt durch die mittelhochdeutsche Spruchdichtung. Er besteht heute aus drei ursprünglich getrennten Sammlungen, die vom Ende des 13. bis ins 14. Jahrhundert geschrieben wurden. Während die erste Sammlung fast das gesamte Werk Reinmars …
Philo, ein Mann aus der griechischen Kolonie Byzanz, war um 200 v. Chr. in Alexandria und Rhodos tätig. Er ist berühmt als einer der frühesten Lehrer der Kriegswissenschaft. Auch ist er bekannt als Verfasser anderer wissenschaftlicher Werke, einschließlich eines Werks …
Die reich illustrierte Losbuchsammlung im Cgm 312 der Bayerischen Staatsbibliothek ist als Koproduktion des Schreibers und Verfassers Konrad Bollstatter von Oettingen und einer Augsburger Malerwerkstatt Ende des 15. Jahrhunderts entstanden.
Auf den reproduzierten Seiten (fol. 120r bis 143r) enthält der Cgm …
Hauptquellen für den Minnesang des 12. und 13. Jahrhunderts sind die drei berühmten Liederhandschriften, die heute in Heidelberg und Stuttgart aufbewahrt werden. Für die Klassiker Reinmars und Walthers von der Vogelweide tritt noch ein viertes bedeutendes Corpus in der Würzburger …
Das Werk des Regensburger Geistlichen ist die älteste deutsche Nachdichtung einer französischen „Chanson de geste“ und ein hervorragendes Zeugnis mittelhochdeutscher vorhöfischer Epik, entstanden um 1170. Die Dichtung ist nur in der Heidelberger Handschrift (P), die noch dem 12. Jahrhundert angehört, …