Caucasiology in the Digital Era ist eine Festschrift zu Ehren von Prof. Manana Tandaschwili, mit der ihr prägendes Wirken in Kaukasiologie, (digitaler) Kartvelologie, wissenschaftlichem Austausch und Nachwuchsförderung gewürdigt wird. Der Band versammelt Beiträge internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Übersetzungswissenschaft, Kartvelologie, Korpuslinguistik, digitaler Philologie und Handschriftenforschung. In der Verbindung von Tbilisi und Frankfurt steht er exemplarisch für jene wissenschaftlichen und kulturellen Brücken, die Prof. Manana Tandaschwili über Jahrzehnte hinweg geschaffen hat.
Dieser Band ist als Festschrift für Professorin Manana Tandaschwili konzipiert, eine herausragende Sprachwissenschaftlerin, deren Werk an der Schnittstelle von Linguistik, Digital Humanities, Literatur und Kulturvermittlung neue Maßstäbe gesetzt hat. Ihre Forschung zu den Kaukasischen Sprachen und ihr Engagement für digitale Sprachressourcen haben internationale Anerkennung gefunden. Als leidenschaftliche Hochschullehrerin und Mentorin prägte sie Generationen von Studierenden an Universitäten in Georgien und Deutschland. Darüber hinaus leistete sie durch literarische Projekte und kulturelle Initiativen einen bedeutenden Beitrag zum georgisch-deutschen Kulturaustausch. Diese Festschrift würdigt ein Leben im Zeichen der Sprache, der Wissenschaft und der kulturellen Verständigung und präsentiert sowohl sprachwissenschaftliche, paläographische, literarische als auch interdisziplinäre Beiträge aus der Kaukasiologie.
Dr. Mariam Kamarauli wurde 1990 in Tiflis, Georgien, geboren. Sie studierte Empirische Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Kaukasische Sprachwissenschaft sowie Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt, schloss dort 2013 den Bachelor und 2015 den Master ab und promovierte von 2015 bis 2018 im Graduiertenkolleg „Nominal Modification“; ihre Dissertation erschien später unter dem Titel The Nominal Domain in Georgian: A diachronic analysis. Derzeit ist sie PostDoc im Projekt „The Development of Literacy in the Caucasian Territories“ am Centre for the Study of Manuscript Cultures der Universität Hamburg und leitet zudem den Schwerpunkt Georgian Studies an der Goethe-Universität Frankfurt, wo sie 2024 mit dem “1822-Universitätspreis für exzellente Lehre” ausgezeichnet wurde. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der kaukasischen Sprachwissenschaft, besonders in Syntax, Semantik, diachroner Sprachentwicklung und Typologie.
http://www.mariam-kamarauli.de/