Die Inseln des Mittelmeeres werden in modernen Abhandlungen über das Römische Reich mit Ausnahme von Sizilien nur am Rande gestreift. Dieses an ein breites Publikum gerichtete Buch schließt diese Lücke, indem es anhand der Quellen untersucht,
wie die Inseln des Mittelmeers in das Blickfeld der Römer gerieten und wie es ihnen im Imperium Romanum erging.
Abgesehen von Sizilien werden die Inseln des Mittelmeeres werden in modernen Abhandlungen über das Römische Reich nur am Rande gestreift. Dieses an ein breites Publikum gerichtete Buch schließt diese Lücke, indem es anhand der Quellen untersucht, wie die Inseln des Mittelmeers in das Blickfeld der Römer gerieten und wie es ihnen im Imperium Romanum bis zum Jahr 554, in dem Kaiser Justinian I den weströmischen Kaiserhof abschaffte, erging. Chronologisch naheliegend werden zunächst die Inseln im Westen, dann die im Osten des Mittelmeers betrachtet. Dabei entsteht auch ein eindrückliches Bild der – selten friedlichen – römischen Expansion und der – bisweilen erschreckende Ausmaÿe annehmenden Ausbeutung der Inseln.
Günter Aumann (Jahrgang 1952) war über 20 Jahre Professor für Geometrie/Computergeometrie an der Universität Karlsruhe (TH), jetzt Karlsruher Institut für Technologie. Neben modernen Entwicklungen interessierten ihn dabei auch
die antiken Wurzeln der Geometrie, was sich in mehreren Buchveröffentlichungen niederschlug. Vertieft wurde diese Beziehung zur Antike durch eine jahrzehntelange, seit seiner Pensionierung noch intensivierte Beschäftigung mit römischen Münzen. Ausgelöst wurde diese Passion 1972 durch den Erwerb eines Denars des Antoninus Pius.