Universitätsbibliothek Augsburg
Wertvolle Handschriften und Einbände aus der ehemaligen Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek
1071 von dem Eichstätter Bischof Gundekar II. (1057 bis 1075) als Pontifikale begonnen, wurde das Gundekarianum sechs Jahrhunderte lang von seinen Nachfolgern genutzt und ergänzt. Es ist die umfangreichste mittelalterliche Zusammenstellung dieser Art und für die Liturgiegeschichte von höchstem Wert. …
Im wissenschaftlichen Kommentarband zum Gebetbuch untersucht Herrmann Hauke die Geschichte der Handschrift kodikologisch. Gerard Achten schildert den Typus der Gebete als „didaktisch“ – eine gelungene Verbindung von Christi Leben und einer auf die Praxis des klösterlichen Lebens gerichteten Katechese. Karin …
Der Codex Ms. lat. fol. 335 der Staatsbibliothek zu Berlin ist im Ensemble seiner Texte, Kommentare und Illustrationen ein kostbares Unicum des deutschen Humanismus, zugleich von einer für die Jahre um 1510 repräsentativen Bedeutung.
Die wahrscheinlich 1502 begonnene und nach 1506 …
Dieser Band widmet sich den Handschriften aus der Bibliotheca Palatina, die 1816 aus dem Vatikan, wohin sie 1623 als Geschenk Maximilians von Bayern gelangt waren, nach Heidelberg zurückkehrten. Neben einer kurzen Darstellung der Geschichte der Bibliothek werden 43 Handschriften im …
Das hethitische Recht ist uns nur spärlich überliefert. Zwar vermittelt die Hauptquelle (die so genannte hethitischen Gesetze) ein eindrucksvolles Bild von der Rechtskultur der Hethiter, da sie aber wie alle keilschriftlichen Rechtssammlungen kein Rechtsinstitut abschließend darstellt, bleibt unser Bild notwendigerweise …
Das Fraternitätsbuch „Liber vitae“ der Reichsabtei Corvey, heute im Staatsarchiv Münster aufbewahrt, ist historisch wie künstlerisch gleichermaßen bedeutsam. Der um 1158 im benachbarten Helmarshausen geschaffene Codex enthält eine Widmungsminiatur mit dem Bild des Hl. Stephanus, der von den Äbten Warin …
Dem Werk „Der Welsche Gast“, das hier in der Heidelberger Bilderhandschrift vorgelegt wird, ist in der deutschen Literatur der Stauferzeit nichts Vergleichbares an die Seite zu stellen. Sein Verfasser, Thomasin von Zerclaere, der aus einer lombardischen Patrizierfamilie stammte und als …