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9783895005756

Newid, Mehr Ali; Mumm, Peter-Arnold

Persisches Lesebuch

Farsi, Dari, Tojiki. Originaltexte aus zehn Jahrhunderten mit Kommentar und Glossar

2007
17,0 x 24,0 cm, 420 S., Gebunden
59,00 €

ISBN: 9783895005756
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Probekapitel

Kurze Beschreibung

Das Buch dokumentiert die Entwicklung der neupersischen Schriftsprache in ihrer gesamten historischen und geographischen Ausdehnung auf Grundlage einer repräsentativen Auswahl von Originaltexten aus Poesie und literarischer Prosa von Ferdawsi (10./11. Jahrhundert) bis hin zu moderner Literatur. Jedem Text ist ein Autorenportrait beigegeben, zahlreiche Fußnoten erläutern sprachliche Besonderheiten. Ein Gesamtglossar erfasst den Wortschatz, eine Kurzgrammatik die historischen und dialektalen Besonderheiten, alles mit reichen bibliographischen Hinweisen. Zielgruppe sind Wissenschaftler und fortgeschrittene Studierende.

Ausführliche Beschreibung

Das Neupersische, seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. bezeugt, hat sich seitdem nur wenig verändert. Klassische Texte sind gebildeten Iranern, Afghanen oder Tadschiken heute noch weitgehend verständlich, und selbst die erst im 20. Jahrhundert als nationale Hochsprachen ausgebildeten Varianten Tadschikisch, Dari und Farsi sind als einheitliche Sprache erkennbar. Als Symbol der Einheitlichkeit dient die arabische Schrift.
Das Persische Lesebuch dokumentiert die Entwicklung der neupersischen Schriftsprache in ihrer gesamten historischen und geographischen Ausdehnung anhand ausgewählter und kommentierter Originaltexte aus Poesie und literarischer Prosa von Ferdawsi (10./11. Jahrhundert) bis hin zu moderner Literatur. Jeder Text wird durch literaturgeschichtliche, kulturhistorische und sprachwissenschaftliche Anmerkungen ergänzt. Kurzportraits mit zahlreichen Hinweisen auf weiterführende deutsche, englische und persische
Sekundärliteratur stellen die Autoren vor. Der Wortschatz der Texte wird in einem ausführlichen Gesamtglossar erfasst, das auf gängigen Wörterbüchern fußt. Sprachhistorische, dialektale und stilistische Besonderheiten werden in Fußnoten erläutert, die auf einen komprimierten Grammatikteil verweisen. Dieser fängt die sprachlichen Besonderheiten systematisch auf, ordnet sie ein und ergänzt sie um weiterführende bibliographische Hinweise. Der Grammatikteil enthält Verweise auf die jeweiligen Textstellen, so dass das grammatische Phänomen in seinem Kontext erfasst werden kann.
Das Persische Lesebuch wendet sich an Wissenschaftler und Studierende. Es ebnet den Zugang zur wenig erschlossenen Originalliteratur und schlägt eine Brücke zwischen Lehrbuch und unkommentierten Originaltexten.

Rezensionen

„This book stands in a long tradition of chrestomathies of Persian, anthologies of representative literary texts with commentary, useful for the student of Persian who has already a basic knowledge of the language. It is a beautifully made reader for those who wish to expand and deepen their knowledge of literary modern Persian as well as classical Persian.
One of the merits that sets this specific reader apart is that the compilers have endeavored to pay some attention to the fact that modern literary persian knows three variants; hence Farsi, Dari and Tojiki in the subtitle. Thus the compilers have made sure that their readership does not fail to ignore htat the scope of Persian is lager than often perceived. (...)
The reader contains three large sections: grammar, text material and a glossary. (...)
One of the greatest assets of this reader is the inclusion of a compact disc, onto which a number of texts have been read out or recited by a variety of native speakers, from Irans as well as Afghanistan and Tajikistan. This makes this reader certainly worth using.
In conclusion, one may say that this reader is attractive and useful, basically because of its profound grammatical survey, sound explanatory notes in the prose part, extensive glossary and accompanying udio disc. The choice of text material is perhaps not always obvious to the average user, but it is by definition impossible to compile a reader in book form that is in any way representative for Persian literature.“

In: Persica. No. 22 (2008). S. 69-71.

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„Das Buchprojekt „Persisches Lesebuch ...“ möchte, wie der Titel bereits nahe legt, literarische Texte im Original auszugsweise zusammen bringen, die über einen Zeitraum von nicht weniger als eintausend Jahren verfasst wurden und unter dem Oberbegriff „Persisch“ vereint werden können. Dieses Vorhaben suggeriert eine sprachliche Einheit verschiedener zeitlicher (und regionaler) Varietäten, die natürlich einer Begründung bedarf.
Unter der Bezeichnung Persisch (wissenschaftlich auch: Neupersisch) werden alle zeitlichen und räumlichen Sprachvarietäten zusammengefasst, die seit dem 9. Jahrhundert mit Hilfe eines modifizierten arabischbasierten Schriftsystems geschrieben und überliefert wurden. In einem weiteren Sinn umfasst das Neupersische auch die drei zeitgenössischen Sprachvarietäten, die in Iran unter der Bezeichnung Persisch (Eigenbezeichnung: zaban-i farsi), in Afghanistan unter der Bezeichnung Dari (Eigenbezeichnung: zaban-i dari) und in Tadschikistan unter der Bezeichnung Tadschikisch (Eigenbezeichnung: zaboni togiki) den Status einer offiziellen oder Staatssprache besitzen und die sich in ihrer schriftsprachlichen Form gleichermaßen auf die als farsi, parsi oder dari bezeichnete Sprache der klassischen persischen Literatur beziehen.
Die von dem Buchprojekt „Persisches Lesebuch...“ suggerierte sprachliche Einheit existiert sowohl auf einer imaginären wie auch auf einer faktischen Ebene. Einerseits berufen sich die Persisch-, Dari- und Tadschikischsprecher von Iran, Afghanistan, Tadschikistan und vielen angrenzenden Regionen heute gleichermaßen auf ein gemeinsames literarisches Erbe. Metaphorisch beschreiben sie sich dabei gern als drei Äste eines Baumes, der vor eintausend Jahren zu wachsen begann. Andererseits sind Persisch-, Dari- und Tadschikischsprecher, sofern sie über die entsprechende Schriftkundigkeit verfügen, tatsächlich gleichermaßen in der Lage, die in diesen eintausend Jahren verfassten literarischen Texte zu erschließen. Die Lektüre vieler Texte, die auch in das Buchprojekt „Persisches Lesebuch ...“ aufgenommen wurden, gehört deshalb sowohl in Iran wie auch in Afghanistan und in Tadschikistan zum Standardprogramm der Schulausbildung im Fach Literatur.
Die sprachliche Einheit, die dem Buchprojekt „Persisches Lesebuch...“ zugrunde liegt, hat im Übrigen auch einheimische Literaten und Gelehrte immer wieder veranlasst, ähnliche Lesebücher zusammenzustellen. „Blütenlesen“ oder Sammlungen von Biographien persischer Dichter mit mehr oder minder umfangreichen Auszügen ihren Werken sind seit dem 13. Jahrhundert (Muhammad Awfi) bis ins 20. Jahrhundert (zum Beispiel Sadriddin 'Ajni) belegt und umfassen bei jüngeren Werken gleichermaßen den Zeitraum von eintausend Jahren.
Hieraus ergibt sich die Frage, inwiefern die im Buchprojekt getroffene Textauswahl für die oben beschriebenen zeitlichen und räumlichen Dimensionen der sprachlichen Einheit des Persischen als repräsentativ gelten kann.
Für die Prosasprache ist festzustellen, dass Texte aus allen Epochen der vergangenen zehn Jahrhunderte zusammengetragen wurden. Die Dichtung ist für das 10. bis 14. sowie für das 19. und 20. Jahrhundert repräsentiert. Dies korreliert mit der allgemeinen Anschauung, wonach die Literatur der Safawidenepoche (16.-18. Jh.) als eine Literatur des Verfalls angesehen wird. Viele Literaten hatten Persien in dieser Zeit verlassen, so dass sich das Zentrum dichterischen Schaffens allmählich nach Indien verlagerte. Dort entwickelten persischsprachige Dichter einen eigenen, so genannten „indischen Stil“ (sabk-i hindi), dessen gezierte und gekünstelte Verse wahre Gedanken- und Ausdruckslabyrinthe hervorbrachten. Der indische Stil erfreut sich in Gestalt von Dichtern wie Bidil zwar in Afghanistan und Transoxanien auch heute noch einer gewissen Beliebtheit unter ausgewählten Literaten, aber von der Gesamtheit der Persisch-, Dari- und Tadschikischsprecher werden die Dichter des indischen Stils keineswegs im selben Ausmaß als gemeinsames literarisches Erbe anerkannt wie es bei Dichtern aus der so genannten klassischen Zeit (10. bis 14. Jh.) der Fall ist. Es erscheint daher gerechtfertigt, diese Periode für den Bereich der Dichtung auszuklammern und nach der klassischen Dichtung erst wieder Dichtung aus dem 19. und 20. Jahrhundert aufzugreifen, die mit der Entwicklung separater Nationalliteraturen in Iran, Afghanistan und Tadschikistan einherging.
Bei der Auswahl der Autoren und Werke, die Prosa und Dichtung einer bestimmten Zeit repräsentieren sollen, zeigten Newid und Mumm insofern eine glückliche Hand, dass sie Personen und Werke aufgenommen haben, die in der Literaturgeschichtsschreibung diskussionslos und regionsübergreifend als Wegbereiter und Höhepunkte ihrer Zeit angesehen werden. Wenn man einen Kanon persischer Dichter, Literaten und Autoren im Sinne eines unabdingbaren Kerns persischer Kultur und Literatur aufstellen wollte, so könnte man bedenkenlos auf die im „Persischen Lesebuch ..“ getroffene Zusammenstellung zurückgreifen.
Das Tadschikische des 20. Jahrhunderts ist durch einen Prosatext von Sadr ad-Din 'Ayni vertreten, der sowohl in der kyrillischbasierten wie auch in der arabischbasierten Schrift des Persisch-Tadschikischen wiedergegeben ist. Auch in dieser Hinsicht kann man von einer glücklichen Wahl sprechen, denn der Auszug aus dem Roman Marg-i sudxur („Tod des Wucherers“) hat über Tadschikistan hinaus in der arabischbasierten Fassung auch in Iran und Afghanistan Verbreitung und Anerkennung gefunden.
Die Anordnung der Werke erfolgt auf einer oberen Ebene durch eine Unterteilung in Prosa (Teil I) und Poesie (Teil II). In jedem dieser Teile wurden die Werke nach Zeitepochen (bei jüngeren Werken auch nach Ländern) in Unterkapitel zusammengefasst, die ihrerseits einer umgekehrt chronologischen Ordnung folgen. Dieses Ordnungsprinzip erscheint lesedidaktisch sinnvoll. Prosasprache ist in der Regel leichter zu erschließen als Poesie. Man kann außerdem davon ausgehen, dass die antizipierte Leserschaft über bestimmte Kenntnisse des modernen Persischen verfügt, mit der Sprache der klassischen Literatur dagegen weit weniger vertraut ist. Die Anordnung der Teile I und II und die umgekehrt chronologische Ordnung der Kapitel in jedem dieser Teile entsprechen also einer progressiven Anordnung nach dem fremdsprachlichen Schwierigkeitsgrad. Sie folgt dem nahe liegenden Prinzip: Vom Einfachen zum Komplizierten.
Den Texten werden Kurzbiographien ihrer Verfasser sowie knappe Angaben zu Hauptaussage und Stellenwert des angeführten Prosa- oder Gedichtbeispiels vorangestellt. Damit kann sich ein Leser oder eine Leserin in die persische Literatur einer bestimmten Epoche oder Region einarbeiten, ohne vorab oder nebenbei spezielle Abhandlungen zur Literaturgeschichte studieren zu müssen. Wer dies im Interesse vertiefter Kenntnisse dennoch möchte, der kann auf umfangreiche Hinweise auf weiterführende Literatur zurückgreifen, die den Texten ebenfalls beigegeben wurden. Auf diese Weise wird das „Persische Lesebuch ...“ en passant zu einem wichtigen bibliographischen Nachschlagewerk für das Studium der persischen Literaturgeschichte.
Das „Persische Lesebuch ...“ hebt sich von einer herkömmlichen Chrestomathie durch seine umfangreichen Sprachkommentare ab. Diese Kommentare werden auf zweierlei Weise gegeben, sie verfolgen ein zweifaches Ziel und sind durch zahlreiche (zum Teil auch reziproke) Querverweise miteinander verbunden. Zum einen dienen sie (wie in einer herkömmlichen Chrestomathie) didaktischen Zwecken: Sie sollen helfen, bestimmte Textpassagen leichter zu verstehen. Solche Kommentare werden in Fußnoten angefügt und können parallel zu den Texten studiert werden. Darüber hinaus wollen die Sprachkommentare einen Überblick über sprachliche Besonderheiten bestimmter zeitlicher bzw. räumlicher Varietäten geben. Diesem Zweck dient vor allem der grammatische Überblick, der dem Textkorpus in einem gesonderten Kapitel vorangestellt wurde. Was hier als „Anmerkungen zur Grammatik“ angeboten wird, ist in Wirklichkeit ein akribisch erstellter und systematisch fein gegliederter Überblick über phonologische, graphemische, morphosyntaktische, phraseologische und stilistische Besonderheiten des Persischen in ihrer historischen Entwicklung und räumlichen Verbreitung. Da sich das „Persische Lesebuch...“ an eine Leserschaft wendet, die mit der Standardgrammatik des Persischen vertraut sein sollte, konnte in der Darstellung all das weggelassen werden, was die verschiedenen Varietäten miteinander vereint. Die Darstellung der jeweiligen Besonderheiten erfolgt jedoch so detailliert und präzise, dass man das „Persische Lesebuch ...“ auch als ein wichtiges Nachschlagewerk zur Sprachgeschichte des Persischen verwenden kann. Für tiefer gehende Recherchen gibt es wiederum umfangreiche Literaturhinweise. Als nicht weniger wertvoll erachte ich jedoch die zahlreichen Querverweise auf Textstellen im Korpus, anhand derer die behandelten sprachlichen Besonderheiten illustriert werden. Die in Fußnoten gegebenen sprachlichen Kommentare zu den Textbeispielen enthalten ihrerseits viele Rückverweise auf den entsprechenden Abschnitt im Kapitel zur Grammatik.
Der Textsammlung wurde ein Glossar beigefügt, mit dem sich die Lexik aller Texte erschließen lässt. Das Glossar entspricht den Anforderungen der modernen Lexikographie. Die Auswahl der Lemmata ergibt sich aus der in den Texten verwendeten Lexik und kann in dieser Hinsicht als vollständig angesehen werden. Die alphabetisch geordneten Glossareinträge enthalten neben Angaben zu Aussprache und Äquivalenten („Übersetzungen“) auch grammatische Hinweise und in einigen Fällen auch Anwendungsbeispiele, Literaturhinweise oder Querverweise auf Textstellen, in denen das betreffende Lexem in einer bestimmten Bedeutung verwendet wurde. Die Orientierung an den Texten zeigt sich nicht nur in der Auswahl der Lemmata, sondern auch in den Erklärungen und Äquivalentangaben. Oft werden neben der Grundbedeutung auch historische oder regional spezifische Wortformen oder Bedeutungen angeführt, ohne deren Kenntnis einzelne Passagen der zusammengestellten Texte zur persischen Literaturgeschichte kaum zu verstehen sind. Andere Wörterbücher (wie zum Beispiel das in Deutschland als Standard verwendete Wörterbuch Persisch-Deutsch von Heinrich Junker und Bozorg Alavi [Leipzig 1965]) orientieren sich zumeist an der modernen persischen Sprache Irans und sind deshalb nicht in jeder Hinsicht geeignet, die in diesem Lesebuch aufgeführten Texte zu erschließen.
Das „Persische Lesebuch ...“ ist deshalb auch unter lexikographischen Gesichtspunkten geeignet, eine Einführung in die persische Literatur zu bieten, ohne dass ein Leser oder eine Leserin dabei unbedingt auf andere Werke zurückgreifen müsste.
Die Iranistik verfügt bis heute über wenige Standardwerke, in denen das Wissen aus einem bestimmten Gebiet überblicksartig zusammengefasst ist. Ein Werk ist dann geeignet, als Übersicht oder Einführung in ein Fachgebiet anerkannt zu werden, wenn ein Grundwissen nahezu vollständig angeführt wird, wenn zur Erschließung dieses Wissens keine weiteren Hilfsmittel nötig sind un

Autoreninfo

Dr. Mehr Ali Newid studierte an der Aristoteles-Universität / Thessaloniki Archäologie, Philologie, Byzantinistik und Kunstgeschichte. Nach dem Magister setzte er in München sein Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität / München in den Fächern Indologie und Iranistik fort. Er lernte Alt- und Neugriechisch, Sanskrit, Pali und Prakrit, ferner Klassisch-Arabisch, Altpersisch, Avestisch und Pahlavi. Neben den drei Varianten des Neupersischen, Farsi, Dari und Tadschiki, beschäftigte er sich eingehend mit den Dialekten Mazandarani, Khorasani, Kermani, Sistani (Zaboli), Herati, Hazaragi und Kaboli. Er beherrscht Pashto und Beloutschi. Nach seiner Promotion lehrte und forschte er viele Jahre am Institut für Indologie und Iranistik in München und war Mitarbeiter an den Staatlichen Antikensammlungen und dem Staatlichen Museum für Völkerkunde, wo er mehrere Ausstellungen, darunter auch „Kunst des Buddhismus entlang der Seidenstrasse“ vorbereitete. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit am Institut für Geschichte und Kultur des Nahen Orients sowie Turkologie stehen die neuiranische Philologie sowie islamische Geschichte und Kultur. Zahlreiche Forschungsreisen führten ihn in den Iran, nach Usbekistan, Turkmenistan, Syrien, Griechenland und in die Türkei. Er veröffentlichte mehrere Schriften, insbesondere zur Kultur und Geschichte Persiens und Afghanistans. Zuletzt ist von ihm erschienen: „Der schiitische Islam in Bildern - Rituale und Heilige“, München 2006. Ein Wörterbuch Pashto-Deutsch ist in Vorbereitung.

PD Dr. Peter-Arnold Mumm ist seit 1989 am Institut für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft sowie Albanologie an der Universität München tätig. Als Indogermanist beschäftigt er sich mit den Sprach(grupp)en Indoiranisch, Altgriechisch, Armenisch, Latein, Litauisch, Altgermanisch, Altkirchenslavisch, Tocharisch u.a., als Typologe auch mit nichtindogermanischen Sprachen. Er koordiniert das Zentrum historische Sprachwissenschaften an der LMU. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit den ostindogermanischen Sprachen, insbesondere mit dem Indoiranischen. Sein Hauptinteresse liegt im Bereich des Lexikons auf Etymologie und Wortgeschichte, im Bereich der Syntax auf der Analyse von grammatischen Kategorien in typologischer und historischer Perspektive.


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