The present volume presents the about 200 objects of the Etruscans and other Italic cultures in the Ruhr Museum and some objects of the Museum Folkwang at Essen in a complete manner. The objects basically consist of typical and simple objects of daily use such as pottery, fibulae, votive statuettes, spindle whorls, razors or bronze utensils, weapons, and jewellery.
So far only the group of pottery objects? has been published. Now, within a seminar by the Archaeological Institute of the University of Cologne and the Ruhr Museum, the whole collection has been revised in cooperation with students of the University of Cologne.
The major part of the collection, formerly possessed by the Archaeologist Robert Forrer at Strasbourg, has been bought for the museum in the year 1913, kindly supported by Gustav von Bohlen and Halbach.
„Trotz der genannten Einschränkungen bleibt es das große Verdienst der Herausgeber, dass sie in Zusammenarbeit dem Ruhr Museum einen umfangreichen Komplex etruskisch-italischer Altertümer in Deutschland für die weitere wissenschaftliche Erschließung aufbereitet und dass sie bei dessen Bearbeitung Studierenden die Möglichkeit gegeben haben, das Rüstzeug eines Archäologen zu erlernen und anzuwenden.“
Hans-Peter Müller
In: Göttinger Forum für Altertumswissenschaft. 14 (2011). S. 1057-1063.
http://gfa.gbv.de/dr,gfa,014,2011,r,09.pdf(4. August 2011)
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„Chaque notice comprend une illustration de l’objet présenté et une brève bibliographie qui permettra de situer l’objet dans un cadre plus étendu.“
Pol Defosse
In: Latomus. 69 (2010) 2. S. 623.
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„Dieser Bestandeskatalog des Ruhrlandmuseums und des Museums Folkwang in Essen umfasst eine Sammlung von ca. 200 etruskischen und italischen Objekten (197 Katalognummern), die durch diese Publikation wissenschaftlich zugänglich wird. Alle Exemplare sind fotografisch abgebildet, manche auch durch fachgerechte Zeichnungen. Der Katalog ist das sorgfältig recherchierte und somit geglückte Produkt einer Lehrveranstaltung, zu der sich ein Kollektiv von Studierenden unter Leitung von B. im Ruhrlandmuseum (im Jahr 2003) einfand. Die etruskischen und italischen Objekte aus der Eisenzeit – eine Lehrsammlung, die mehrheitlich auf die Kollektion des Archäologen Robert Forrer (um 1900 zusammengestellt) zurückgeht – sind unspektakuläre Alltagsgeräte: etruskische Keramik (Impasto, Bucchero, etrusko-korinthische Vasen), Terrakotten, Steingefässe, Bronzestatuetten, figürliche Appliken, Fibeln, Schmuck, Waffen und Bronzegeräte. Das Autorenkollektiv erschliesst das aus dem Kunsthandel stammende Material kompetent und zeigt, dass die einzelnen Autoren und Autorinnen die Voraussetzungen erfüllen, um eigene Forschungen mit der nötigen Sorgfalt in Angriff zu nehmen. Besondere Erwähnung verdienen die Bronzestatuetten (darunter einige paläovenetische), die den Geschmack der Jetzt-Zeit gewiss resümieren und sich eignen, gerade jungen Forschenden (und auch Museumsbesuchern und -besucherinnen) die Faszination sowie Bedeutung auch von sog. Alltagsgerät vor Augen zu führen. Es ist zu hoffen, dass andere Museen ebenfalls auf diese Form der Erschliessung von Altbeständen zurückgreifen. Die Gefahr zu grosser Heterogenität hat eine umsichtige Redaktion abgemildert.“
Ivo Zanoni
In: Museum Helveticum. (2009). S. 168.
Dietrich Boschung war nach Lizentiat (1982) und Promotion (1983) als Hochschulassistent in Bern und München tätig und habilitierte sich 1989 an der Ludwig-Maximilians-Universität. Zwischen 1993 und 1994 leitete er das Forschungsarchiv für Antike Plastik am Archäologischen Institut der Universität zu Köln, bevor er 1995 als Professor an die Universität Regensburg berufen wurde. Seit 1996 ist er Professor an der Universität zu Köln.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf antiker Bildsprache, römischen Porträts, Sepulkralkunst der frühen Kaiserzeit und Sammlungen antiker Skulpturen im 17. und 18. Jahrhundert.
Charlotte Trümpler arbeitete ebenfalls nach Lizentiat (1984) und Promotion (1989) als Hochschulassistentin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Von 1990 bis 1991 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek in München. Seit 1991 ist sie als Leiterin der Archäologischen Sammlung des Ruhr Museums in Essen tätig.
Daneben arbeitete sie jahrelang an der deutschen Grabung in Milet, Türkei, und an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt zur Dokumentation von antiker Malerei in Ägypten, Griechenland und Italien mit.
Sie war verantwortlich für die Konzeption, Organisation und Durchführung von zahlreichen Ausstellungen unter anderem der international erfolgreichen Präsentation „Agatha Christie und der Orient“ sowie „Flug in die Vergangenheit. Archäologische Stätten in Flugbildern von Georg Gerster“, die in Essen, Wien, Basel, Zürich, London, Dänemark und Rumänien gezeigt worden sind.