Die Inschriften des Landkreises Bergstraße
Wie lässt sich pagan-antike Naturphilosophie und Naturkunde mit dem christlichen Glauben vereinbaren? Diese Frage stellte für das Mittelalter kein akademisch-theoretisches Problem dar, sondern ein Anliegen, das die Deutung der Welt, der menschlichen Existenz und der Ethik unmittelbar betraf. Die Antworten, …
Das spätmittelalterliche Universitätssystem in Europa - sozialgeschichtlich betrachtet (Peter Morav) - Wissensvermittlung in Frage und Antwort. Der enzyklopädische Lehrdialog Le Livre de Sidrac (Ernstpeter Ruhe) - Le Livre de Sidrac - Stand der Forschung und neue Ergebnisse (Beate Wins) - …
Der Band präsentiert in 210 Katalognummern die Inschriften der Stadt Aachen in ihren heutigen Grenzen (ohne Dom) bis zum Stadtbrand 1656. Die Hälfte der Inschriften ist verloren und nur kopial überliefert. Die Entwicklung und das Selbstverständnis der Stadtgemeinde finden in …
Der Sammelband fasst Forschungsergebnisse zusammen, die im Projekt des SFB 226 erarbeitet wurden. Erstmals wurden zugleich lateinisch und deutsch überlieferte Geschichtswerke aus den letzten eineinhalb Jahrhunderten des Mittelalters systematisch erfasst und an ausgewählten Beispielen auf bestimmte Kriterien hin untersucht. Die …
Kein Text mittelhochdeutscher Literatur ist so häufig gelesen worden wie Ortolfs „Arzneibuch“ - und das nicht nur in Deutschland und nicht nur in deutscher Sprache: das literarische Kunstwerk der Medizin stand seit dem 14. Jahrhundert ganz oder in Auszügen auch …
Erstedition und Untersuchung des „Lucidaire en vers“ von Gillebert von Cambres waren seit langem ein Desiderat der Forschung. Diese Aufgaben konnten nunmehr im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojekts gelöst werden, das die gesamte volkssprachliche Rezeption des „Elucidarium“ von Honorius Augustodunensis in …
Ortolf von Baierland hat in seinem deutschsprachigen Arzneibuch einen Überblick über das heilkundliche Wissen seiner Zeit, des 13. Jahrhunderts, gegeben: Er benutzte die berühmtesten Vertreter der (lateinisch orientierten) Hochschulmedizin (Rhazes, Isaak Judaeus, Aegidius Corboliensis, Gilbertus Anglicus) als Vorlagen, gestaltete ihre …
Die in vielen medizinischen Sammelhandschriften anscheinend planlos aneinandergereihten Traktate erweisen sich in den meisten Fällen als bewusst geordnet, wenn man ihre polyvalente Funktionalisierbarkeit in unterschiedlichem Kontext als gattungsstiftendes Element ernst nimmt. Diese streng synchrone Sichtweise rekonstruiert das mittelalterliche Verständnis und …
Der Band enthält in 141 Katalognummern die Inschriften des Aachener Domes und des Domschatzes bis zum Jahr des Stadtbrandes 1656. Neben Inschriften am Bau selbst – etwa der von Alkuin verfassten Versinschrift im Oktogon – zählen dazu die Inschriften an …
Ein Kennzeichen der spätmittelalterlichen Stadtchronistik ist das Auftreten von Autoren und Lesern aus neuen, bis dahin illiteraten sozialen Schichten. Zur Erforschung dieser Geschichtsschreibung liefert die Arbeit von Joachim Schneider am Beispiel Nürnberg mit seinen kodikologischen und rezeptionsgeschichtlichen, aber auch seinen …
Der Band umfasst 750 Inschriftennummern der heutigen kreisfreien Stadt Worms bis zur Zerstörung von 1689. Davon sind etwas mehr als die Hälfte wenigstens teilweise noch erhalten, fast 60 weitere immerhin in brauchbaren Fotos überliefert. Zu zwei Dritteln stammen die Inschriften …
Im Rahmen des mittelalterlichen Geschichtsbildes insbesondere des nicht-lateinkundigen weltlichen Oberschichtspublikum kam dem Trojanischen Krieg eine zentrale Bedeutung zu. Am Anfang der volkssprachlichen Romanliteratur, die um die Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals das Selbstbewusstsein der laikalen Oberschicht formulierte, steht geradezu folgerichtig …