Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek
Im Rahmen des mittelalterlichen Geschichtsbildes insbesondere des nicht-lateinkundigen weltlichen Oberschichtspublikum kam dem Trojanischen Krieg eine zentrale Bedeutung zu. Am Anfang der volkssprachlichen Romanliteratur, die um die Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals das Selbstbewusstsein der laikalen Oberschicht formulierte, steht geradezu folgerichtig …
Die Untersuchung zeigt an einem herausragenden Beispiel, dass - entgegen bisheriger Vorstellungen - bereits in der volkssprachlichen Literatur des 13. Jahrhunderts eine intensive Auseinandersetzung mit theologisch-universitärem, also in lateinischer Sprache verbreitetem Wissen erfolgte.
Pierre de Peckhams „La Lumière as Lais“, ein …
Dieser Kommentarband erörtert eng mit dem „Liber vitae“ verbundene Probleme, untersucht die Stellung der Handschrift im Rahmen mittelalterlicher Überlieferung und beleuchtet die Bedeutung des Klosters Corvey im kirchlichen und politischen Umfeld. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Auftraggebern der Handschrift, …
Aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Düsseldorf wurden charakteristische und aussagekräftige Handschriften und alte Drucke aus einem Zeitraum von fast tausend Jahren ausgewählt. Sie repräsentieren jeweils größere Bestandsgruppen, Zeitabschnitte und Provenienzen, wirken im Einzelfall aber auch als Stücke höchster Seltenheit für …
Anlässlich des 80. Geburtstages von Otto Meyer hatten sich Schüler des Gelehrten zu einem wissenschaftlichen Kolloquium zusammengefunden, dessen Ziel es war, Anregungen, die Otto Meyer im Rahmen seiner langjährigen akademischen Lehrtätigkeit gegeben hat, in ihrer Fruchtbarkeit und ihrem Weiterwirken herauszustellen. …
Die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin zeigt aus ihren reichen Beständen eine Auswahl von 125 größtenteils illuminierten Handschriften. Der Ausstellungskatalog enthält von jedem Objekt eine farbige, ganzseitige Abbildung, zusammen mit einer Beschreibung in deutsch und englisch. Bei der Mehrzahl handelt es …
Dieser Band versammelt 14 Aufsätze von Siegfried Heinimann, die vier Themenkreisen zuzuordnen sind: Grammatische und rhethorische Begriffsbildung, biblische und liturgische Sprache, Stilgeschichtliche Probleme der weltlichen Dichtung und Dante. Jedem Aufsatz folgt ein Postscriptum, das die Bibliographie auf den heutigen Stand …
Dieser Band widmet sich den Handschriften aus der Bibliotheca Palatina, die 1816 aus dem Vatikan, wohin sie 1623 als Geschenk Maximilians von Bayern gelangt waren, nach Heidelberg zurückkehrten. Neben einer kurzen Darstellung der Geschichte der Bibliothek werden 43 Handschriften im …
In 1071 bishop Gundekar II. of Eichstätt (1057-1075) started the Gundekarianum as a pontificale. His successors kept on using this book for six centuries like a chronicle.
Apart from being on the largest collections of prayers, ordinations, masses, excommunications, etc. that …
Im wissenschaftlichen Kommentarband zum Gebetbuch untersucht Herrmann Hauke die Geschichte der Handschrift kodikologisch. Gerard Achten schildert den Typus der Gebete als „didaktisch“ – eine gelungene Verbindung von Christi Leben und einer auf die Praxis des klösterlichen Lebens gerichteten Katechese. Karin …
Zwischen 1135 und 1137 verfasste Petrus Lombardus (um 1095-1160) einen Kommentar zu den 150 Psalmen des Alten Testaments. Seine Schrift wurde zu einem Standardwerk biblischer Exegese und verbreitete sich außerordentlich rasch in ganz Europa. Auch in Bamberg wurde das Werk …