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9783895004681

Von Manfred Moser unter Mitwirkung von Sharon Meyer und Joseph Felice Pace

Malti – Germaniz Dizzjunarju kbir. Deutsch – Maltesisch Großes Wörterbuch

2005
17,0 x 24,0 cm, 880 S., Gebunden
98,00 €

ISBN: 9783895004681
Vorwort
Inhaltsverzeichnis

Kurze Beschreibung

Mit mehr als 64000 Einträgen schlägt dieses Wörterbuch Maltesisch-Deutsch/ Deutsch-Maltesisch eine direkte Brücke zwischen der maltesischen und der deutschen Sprache. Es umfasst ungefähr den aktiven Wortschatz eines Durchschnittssprechers der jeweiligen Sprache. ZIel war es, ein praktisches Wörterbuch für den Alltag zu schaffen.

Ausführliche Beschreibung

Dieses Wörterbuch Maltesisch-Deutsch / Deutsch-Maltesisch schlägt eine direkte Brücke zwischen den beiden Sprachen im Rahmen der Europäischen Union. Mit mehr als 64.000 Einträgen entspricht es etwa dem aktiven Wortschatz eines Durchschnittssprechers der jeweiligen Sprache und ist damit das bislang umfangreichste Wörterbuch für diese Sprachkombination. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Alltagsvokabular, sodass dieses praktische Wörterbuch nicht nur für Sprachwissenschaftler und Dolmetscher, sondern auch für an der Sprache interessierte Touristen von großem Nutzen ist.
Eingeführt wird es mit Erklärungen zur Struktur der jeweiligen Sprache, Hinweisen zur Betonung und zur Aussprache. Hierbei wird eine Suchhilfe angeboten, die es ermöglicht, das betreffende Stichwort auch von allen grammatikalischen Formen des Wortes her zu finden. Bei den einzelnen Stichwörtern werden die unterschiedlichen Formen der Deklination bzw. Konjugation in der üblichen Kurzform angegeben.
Bei gleichlautenden Wörtern, die je nach Zusammenhang verschieden übersetzt werden müssen, wird durch Klammern und Kursivschrift auf den intendierten Sinn verwiesen. Um verschiedene Konnotationen eines Wortes leichter zu erfassen, kann man jede Bedeutung eines Wortes, die im einen Teil des Wörterbuches vorhanden ist, auch im anderen Teil als Stichwort finden.

Rezensionen

„Rez. hat sich hiemit seiner Pflicht entledigt, die unterschiedlichen Aspekte des Wörterbuchs aufzuzeigen, die ihm optimierbar erscheinen. Dass soll aber nicht den Blick davon ablenken, dass die positiven und erfreulichen Aspekte weit überwiegen; wie man auch nicht vergessen darf, dass ein Wörterbuch, das lexikographisches Neuland erschließt und dazu in seiner ersten Auflage erscheint, das „Recht auf Fehler“ hat. Dem Verf. ist auch zu Gute zu halten, dass er offenbar nicht von der Semitistik/Arabistik oder der allgemeinen Linguistik herkommt (sonst hätte er sicher nicht von einem „phönizisch-arabischen Sprachkreis“ — so zweimal S. XVII — gesprochen und damit für den offenbar unausrottbaren „Phöniziermythos“ wieder eine Lanze gebrochen, und er hätte z.B. eine Aussprache-Erklärung wie „w eher wie u statt wie w“ — S. XIXf. statt „bilabial bzw. mit beiden Lippen gebildet, wie z.B. im Englischen“ — zu meiden gewusst). In summa spürt man in diesem Lexikon ganz deutlich eine große Liebe zu Malta und eine ehrliche Bemühung um dessen ja meist so stiefmütterlich behandelte Sprache, die Rez. dankbar anerkennt (wie er diese auch teilt).
Bleibt nur noch zu sagen, dass die Ausstattung des Buches keinen billigen Wunsch offen lässt, außer vielleicht bei dem (im Impressum nicht erwähnten) Titelphoto, einem für Rez. verunglückten und wenig einladenden Amateur-Schnappschuss aus einem Oberstockfenster über die Dächer von Valletta auf die Kuppel der Anglikanischen Kathedrale, links verschwommen-grau begrenzt (Fensterladen?) und im Vordergrund dominiert von einer eher tristen Dachterrasse — da hätte es zur piktorialen Emblematisierung von „Malta“ doch ganz andere Motive gegeben... Rez. möchte aber nicht mit dieser Bagatell-Kritik enden, sondern mit seinem Dank an Verf. (und Verlag) für dieses doch ganz überwiegend schöne und nützliche Buch.“

In: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes. 96 (2006). S. 491-495.

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„The lexical part of it – and thus the most important component of the Dizzjunarju kbir – is an excellent piece of lexicography which will surely help to make the Maltese language more accessible to speakers of German and vice versa. Moreover, it is an indispensable tool for linguists and philologists who work on Maltese language and literature (and at the same time, a good starting point for Maltesespeaking scholars of German). Students of oriental languages will also appreciate to have this dictionary within reach. It is hoped that many more Melitensia will appear on the book-market outside the island state in the near future.“

In: STUF Sprachtypologie und Universalforschung. 60 (2007) 3. S. 263-264.

Autoreninfo

Dr. Manfred Moser
geboren in Tirol. Studium in München und Innsbruck. 1959 Promotion in Philosophie; 1964 Promotion in Mathematik. Assistent in Köln, Tübingen und Mainz. 1994 als Akademischer Direktor am Studium Generale der Universität Mainz pensioniert. Vorlesungen und Übungen in Natur- und Sprachphilosophie, insbesondere über den Unterschied zwischen der Denk- und Sprechweise der Geisteswissenschaft und derjenigen der Naturwissenschaften.

Schlagworte

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