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9783895009839

von Hodenberg, Friederike

Jedes Wort ein Klang

Die Stimme an den Grenzen des Lebens. Tagebuch einer Musiktherapeutin

2013
17,0 x 24,0 cm, 128 S., Broschur
15,90 €

ISBN: 9783895009839
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Probekapitel

Kurze Beschreibung

In diesem Buch werden Begegnungen mit schwerkranken und sterbenden Menschen in der Musik- und Poesie-Therapie beschrieben.
Die Autorin gibt anhand von Beispielen Anregungen für die eigene Arbeit und will den Leser ermutigen mit Musik und Poesie seine individuelle Art der therapeutischen Begegnung zu finden.

Das Buch wendet sich an Ärzte, Musiktherapeuten, aber auch an Pflegenden, Hospizmitarbeiter und Angehörige von Kranken und Sterbenden.

Es wird aufgezeigt, welche heilsame Wirkung unsere Stimme als unmittelbares Instrument in der Begegnung mit kranken und sterbenden Menschen hat.

Ausführliche Beschreibung

In diesem Buch werden Begegnungen mit schwerkranken und sterbenden Menschen in der Musik- und Poesietherapie beschrieben.
Die spirituelle Kraft der Musik und der geistige Reichtum in Gedichten und Geschichten kann in jeder einzelnen Begegnung mit den leidenden Menschen spürbar, hörbar, auch sichtbar werden und man kann erleben, wie sich die Menschen verwandeln

Wenn medizinische und verbale Anstrengungen an ihre Grenzen kommen, können Klänge und Töne, Rezitationen von Gedichten und Geschichten helfen, Verzweiflung und Ängste zu lindern.

Die Verfasserin gibt anhand von Beispielen Anregungen für die eigene Arbeit und will den Leser ermutigen mit Musik und Poesie seine individuelle Art der therapeutischen Begegnung zu finden.

Das Buch wendet sich an Ärzte, Musiktherapeuten, aber auch an Pflegepersonal, Hospizmitarbeiter und Angehörige von Kranken und Sterbenden.

Die Beschreibungen sind erfahrbar und nachvollziehbar dargestellt und zeigen, wie die Stimme als Medium heilsam eingesetzt werden kann bei Menschen an den Grenzen des Lebens und in der Phase des Sterbens.

Die Verfasserin geht anfangs auf Stimme im Allgemeinen ein, unter anderem mit den Themen „Klang“ und „Atem“.

Es wird aufgezeigt, welche heilsame Wirkung unsere Stimme als unmittelbares Instrument in der Begegnung mit kranken und sterbenden Menschen hat.

Die sensible Art des Singens von Liedern und Improvisation mit Vokalen und Konsonanten und ihre Wirkung wird beschrieben.
Außerdem geht es in dem Buch um den bewussten Umgang mit der eigenen Stimme im therapeutischen Gespräch.

Im letzten Kapitel schildert die Autorin anhand von drei Beispielen die Begleitung im Sterbeprozess und wie sie die subtilsten Veränderungen und Reaktionen im Anblick und Atem des Sterbenden wahrnimmt, sich in den Atem des Sterbenden einfügt und auf diese Weise Töne erklingen lässt, die dem Sterbenden helfen, sich aus seinem irdischen Dasein zu lösen.

Rezensionen

„In ihrem Buch schreibt (die Autorin) von Begegnungen mit schwerstkranken und sterbenden Menschen mit Musik- und Poesietherapie. Sie zeigt auf, dass es möglich ist, mit der spirituellen Kraft der Musik und dem geistigen Reichtum von Gedichten und Geschichten Verzweiflung und Ängste der Menschen zu lindern, wenn Ärzte und Pflegepersonal mit medizinischen Maßnahmen an ihre Grenzen geraten. (...) Dieses Buch ist (...) auch darum so wichtig, weil es beispiegebend ist, wie die Therapeutin und Autorin im Kontext einer Universitätsklinik, in der die Forschung Vorrang hat, jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit, mit seiner persönlichen Geschichte in seiner individuellen Lebenskrise wahrnimmt.“

Von Jutta Brettschneider

In: Et Reha 53, Jg. 2014, Nr. 9, Hrsg vom Deutschen Verband der Ergotherapeuten e. V., S.36.

Autoreninfo

1971 -1975 Studium an der Folkwang-Hochschule Essen, Abt. Musik, Theater, Fach:
Gesang.

1979 - 1982 Studium an der Musikhochschule Ruhr/Duisburg: Musikpädagogik, Hauptfach: Gesang. Abschluss: Diplom Musikpädagogin.
1983 - 1984 Studium der Waldorf-Pädagogik am Institut f. freie Waldorf-Pädagogik, Witten.

- Stimm-therapeutische Arbeit mit Patienten verschiedener Krankheitsbilder am Pädagog.-Sozialtherapeutischen Zentrum, Dortmund.

1984 - 1987 Tätigkeit als Musik-Pädagogin und -Therapeutin an einer heilpädagogischen Schule für geistig-, körper- und lernbehinderte Kinder , Bielefeld.

1987 - 1991 Tätigkeit als Musiktherapeutin in einem Sanatorium für Psychosomatik und Onkologie, "Schloss Hamborn" bei Paderborn.
1988 - 1991 Berufsbegleitende Ausbildung : "Morphologische Musiktherapie" wo?

1991 - 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin als Musiktherapeutin am Universitätsklinikum Hamburg – Eppendorf in der Abt. Onkologie/Hämatologie
.
1991 – 1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin als Musiktherapeutin im Rahmen eines BMFT-Forschungsprojektes unter Leitung von Prof.Dr.R. Verres und Dr. D. Klusmann, Veröffentlichung eines Buches „Strahlentherapie im Erleben der Patienten“.1997 im J.Ambrosius Barth Verlag Heidelberg - Leipzig


1995 - 1997 Lehrbeauftragte für Musiktherapie an der Hochschule für Musik und bildende Kunst Institut Musiktherapie, Hamburg.

1996 Musiktherapie mit Kindern verschiedener Erkrankungen auf der Intensiv-Station des des Kinderkrankenhauses Hamburg-Altona.

1996 – 1998 Ausbildung zur Kursleiterin für integrative Poesie- und Bibliotherapie – Fritz Pearls Institut

Schlagworte

Ergotherapie (106) || Familie und Gesundheit (2) || Intensivstation einer Klinik Bielefeld || Kinder mit onkologischen Erkrankungen || Klinische Psychologie (104) || Kreative Therapie (Kunst, Musik, Theater) (106) || Medizinische Spezialgebiete (105) || Musiktherapie Sterbebegleitung || Onkologie || Palliativmedizin (2) || Patienten mit apallischen Syndrom || Patienten mit onkologischen Erkrankungen || Pflegestation || Privat-Wohnung || Psychotherapie (116) || Soziologie (21) || Soziologie und Anthropologie (97) || Soziologie: Sterben und Tod (3) || Umgang mit Angst und Phobien (2) || Umgang mit Tod und Trauer || Umgang mit persönlichen Problemen (2) || Universitätsklinikum